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Führung
Die Werkzeuge der Führungskraft
Das Grundlagenprogramm des Hauses. Drei Tage, um nicht länger von Fall zu Fall zu entscheiden, sondern über tragfähige Werkzeuge zu verfügen: einen Rahmen setzen, ansprechen ohne zu beschämen, wirklich delegieren und die eigene Führung an jede Person anpassen.

Was Sie danach können
- Konstruktives korrigierendes Feedback geben
- Jemanden in den Rahmen zurückholen
- Sanktionieren
- Den Rahmen vom Beginn der Führungsaufgabe an setzen
- Wertschätzen
- Mit allen Mitarbeitenden mindestens monatlich ein Einzelgespräch führen
- Die Grundwerkzeuge des Coachings als Führungskraft kennen, verstehen und beherrschen
- Mitarbeitende oder eine Führungskraft gegenüber dem Team positionieren
- Die eigene Führung auf das Verhalten des Gegenübers abstimmen
Programm
Was in der Kommunikation der Führungskraft geschieht
- Erste Runde: Stärken, Entwicklungsfelder und festgefahrene Situationen der Teilnehmenden
- Das Nonverbale: was das Team liest, bevor es zuhört
- Das Karpman-Dreieck — heraus aus Retter und Verfolger, hin zur Begegnung auf Augenhöhe
- Positive Kommunikation: Verfügbarkeit und Offenheit als Bedingung, nicht als Charakterzug
Sich als Führungskraft positionieren
- Regeln und Werte: was verhandelbar ist und was nicht
- Zustimmung zu Unternehmenswerten erreichen, ohne ein Leitbild aus dem Flur aufzusagen
- Der Schweizer Fall: einen Rahmen setzen in einem Team, das zuerst Konsens erwartet
Einen Rahmen motivierend und gewaltfrei setzen
- Konstruktives Feedback in drei Sätzen aufbauen
- Mitarbeitende ansprechen, die den Rahmen des Teams nicht einhalten
- Umgang mit Widerstand: das «ja, aber», das «ich habe keine Zeit», die Scheinzustimmung
- Übung: Jede Person spielt ein Gespräch durch, das sie vor sich herschiebt
Mitarbeitende positionieren und Glaubwürdigkeit aufbauen
- Neue Mitarbeitende integrieren: die klassischen Fallen der ersten Wochen
- Jemanden in einem Team positionieren, das diese Person nicht erwartet hat
Die Haltung als Coach — begleiten, delegieren, motivieren
- Glaubwürdig anerkennen statt ritualisiert loben
- Das Führungsgespräch: wachsen lassen statt kontrollieren
- Das Einzelgespräch als Grundlage von Begleitung und Bindung
- Die vier Stufen der Delegation und die Wahl der richtigen Stufe je Person
Die Führung an das Profil der einzelnen Person anpassen
- Das Funktions- und Kommunikationsmuster einer Person rasch erkennen
- Wobei je nach Profil gecoacht, delegiert oder abgegrenzt wird
- Wie man mit der eigenen vorgesetzten Person kommuniziert
- Persönlicher Aktionsplan und Selbstverpflichtung jeder teilnehmenden Person
Was Ihnen diese Weiterbildung bringt
Diese drei Tage vermitteln konkrete, sofort anwendbare Schlüssel, um Mitarbeitende im Alltag zu coachen, in die Verantwortung zu nehmen, zu begleiten, zu motivieren und zu binden. Sich klar zu positionieren und Regeln im Team durchzusetzen heisst auch, zwischen «Autorität haben» und «Autorität ausstrahlen» zu unterscheiden. Das Programm vermittelt zudem eine wirksame und spielerische Methode, um die eigene Führung auf jedes Profil im Team abzustimmen.
- Sich besser behaupten und Respekt verschaffen, ohne aggressiv zu führen
- Das Team motivieren, begleiten und wirksam delegieren
- Die eigene Führung auf Persönlichkeit und Eigenheiten aller Mitarbeitenden abstimmen
- Die Führungsarbeit organisieren und Zeit gewinnen, um den Alltag besser zu bewältigen
- Dem Team Lust machen, Ihnen als Leader zu folgen und Ihre Führung mitzutragen
Ein dritter Tag, einige Wochen später
Die ersten beiden Tage finden hintereinander statt, der dritte einige Wochen später. Er festigt die Grundlagen und verankert dauerhaft eine Haltung als Leader-Coach: konkrete Erfahrungsberichte, Austausch unter Peers, praktische Übungen und Arbeit an realen Situationen. Die Führungskräfte gewinnen Abstand zur eigenen Praxis, teilen Erfolge wie Hindernisse und helfen einander, Haltung und Handeln anzupassen. Ein wichtiger Moment, um das Gelernte zu festigen und mit Antworten zu gehen, die im eigenen Führungskontext anwendbar sind.
Ergänzendes E-Learning
Die Weiterbildung umfasst ein E-Learning, um sich die Werkzeuge der Führungskraft durch Übungen und konkrete Erinnerungen anzueignen — jederzeit zugänglich, unabhängig von Ort und persönlichem Rhythmus.
Fragen zu diesem Kurs
Warum drei Tage und nicht zwei?
Weil der dritte Tag einige Wochen nach den ersten beiden stattfindet. Die Teilnehmenden gehen mit Werkzeugen, erproben sie im eigenen Team und kommen mit dem zurück, was funktioniert hat und was nicht. Diese Rückmeldung aus der Praxis macht aus einer Weiterbildung eine veränderte Führungspraxis; ohne sie bleiben die Werkzeuge Seminarnotizen.
Was kommt nach diesem Programm?
Die natürliche Fortsetzung ist «Nicht-finanzielle Motivationshebel und Teamcoaching»: zwei Tage zu Motivationshebeln, Teamvision und dem Coaching der eigenen Mitarbeitenden, die einige Wochen Praxis mit den Grundwerkzeugen voraussetzen. Neu ernannte wie langjährige Führungskräfte beginnen hier.
Soll man reale Situationen mitbringen?
Ja. Jede Person bringt zwei oder drei Situationen mit, die sie nicht lösen konnte: eine zurückgenommene Delegation, ein vermiedenes Gespräch, eine demotivierte Person. Die Übungen arbeiten an diesen Fällen und nicht an vorformulierten Szenarien.
Eignet sich das Programm für ein Team aus Romandie und Deutschschweiz?
Ja, und das Thema wird ausdrücklich behandelt. Die Erwartungen an eine Führungskraft sind auf beiden Seiten der Saane nicht dieselben: Verhältnis zur Hierarchie, Stellenwert des Konsenses, Art, Widerspruch zu äussern. Die Durchführung erfolgt je nach Gruppe auf Französisch, Englisch oder Spanisch.
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