Führung

Nicht-finanzielle Motivationshebel und Teamcoaching

In einem Land mit ohnehin hohen Löhnen hält eine Lohnerhöhung niemanden mehr. Zwei Tage, um Motivation anders zu organisieren: zwölf konkrete Hebel, die Mediation eines Konflikts und eine Teamvision, die sich die Mitarbeitenden zu eigen machen.

Eine Führungskraft spricht mit lächelnden Teammitgliedern an einem Tisch im Pausenraum, an der Wand ein Whiteboard mit Diagrammen

Was Sie danach können

  • Die Motivationsagenda eines Teams aufbauen
  • Eine Herausforderung setzen
  • Eine gemeinsame Vision für die eigene Abteilung entwickeln und verfolgen
  • Mitarbeitende langfristig in ihrer beruflichen Zukunft coachen
  • Mit einer Methode eine motivierende Ansprache an das Team aufbauen
  • Zwischen zwei Mitarbeitenden in Konflikt vermitteln
  • Eine demotivierte Person wieder in die Verantwortung nehmen

Programm

  1. Rückmeldung aus der Praxis zu den Führungswerkzeugen

    • Was funktioniert hat, was angepasst und was aufgegeben wurde — und warum
    • Ergänzende Impulse und Übung an den bereits bekannten Werkzeugen
    • Übungen auf Basis der real erlebten Fälle der Gruppe
  2. Einen Konflikt zwischen zwei Mitarbeitenden führen

    • Spannungen erkennen, bevor Lager entstehen
    • Eine Mediation aufsetzen: Rahmen, Ablauf, was die Führungskraft sagt und was nicht
    • Der Fall mehrsprachiger Teams, in denen ein Sprachmissverständnis als Unwille gelesen wird
  3. Zwölf nicht-finanzielle Motivationshebel

    • Die zwölf Achsen, um ein Team um ein gemeinsames Ziel zu versammeln
    • Praxisfall: Wie gross ist Ihr tatsächlicher Einfluss je Hebel und je Person?
    • Motivation planen und organisieren statt improvisieren
    • Was motiviert, wenn der Lohn kein Argument mehr ist: Autonomie, Sinn, Anerkennung, Zeit
  4. Vision und Strategie mit dem Team entwickeln

    • Die heutige Lage des Bereichs analysieren: Stärken, Schwächen, Unausgesprochenes
    • Einen gewünschten Zustand bestimmen und das Team dahinter versammeln
    • Mind Mapping als Werkzeug gemeinsamer Reflexion
    • Die Vision über das Seminar hinaus tragen: Rituale, Etappen, sichtbare Entscheide

Was Ihnen diese Weiterbildung bringt

  • Die 12 unverzichtbaren Hebel entdecken, um Mitarbeitende zu motivieren und weiterzuentwickeln
  • Die eigene Leadership durch individuelle Ratschläge und Erfahrungsaustausch entwickeln
  • Die eigene Vision teilen und das Team dafür gewinnen, damit alle in dieselbe Richtung gehen
  • Individuelle Aktionspläne umsetzen und Mitarbeitende coachen, um wirksamer zu werden und bessere Ergebnisse zu erzielen
  • Veränderungen wirksam führen, um neue Wege zu eröffnen
  • Den Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden stärken und die kollektive Intelligenz des Teams fördern

Vor und nach der Weiterbildung

Dies ist Stufe 2 des Führungsprogramms: Der vorherige Besuch von «Die Werkzeuge der Führungskraft» ist unerlässlich. Die Weiterbildung lässt sich durch eine Einzelbegleitung ergänzen: eine ausführliche individuelle Besprechung Ihrer Stärken und Entwicklungsfelder auf Basis des Enneagramm-Tests, um einen Verbesserungsplan mit konkreten Massnahmen aufzubauen.

Fragen zu diesem Kurs

Ist Motivation ohne Budget in der Schweiz realistisch?

Gerade in der Schweiz stellt sich die Frage am deutlichsten. Wenn das Lohnniveau bereits hoch ist, wirkt eine Erhöhung kurz und ist teuer. Was dauerhaft bindet, liegt woanders: tatsächliche Autonomie im eigenen Bereich, Sinn der Arbeit, Anerkennung zum richtigen Zeitpunkt und Verfügung über die eigene Zeit. Alle zwölf Hebel bewegen sich auf dieser Ebene.

Muss man «Die Werkzeuge der Führungskraft» besucht haben?

Es wird dringend empfohlen. Das Programm setzt voraus, dass der Rahmen steht und Einzelgespräche stattfinden. Wer diese Grundlagen nicht hat, verbringt zwei Tage damit, sie nachzuholen, und kommt nicht zur Motivation. Im Zweifel klären wir das vor der Anmeldung.

Lässt sich mit dem Mediationsmodul ein laufender Konflikt in meinem Team lösen?

Es gibt Ihnen die Methode und lässt Sie diese am eigenen Fall erproben. Es löst den Konflikt nicht an Ihrer Stelle und ersetzt keine Mediation durch Dritte, wenn die Lage seit Langem verhärtet ist oder rechtliche Fragen berührt. Das sagen wir klar, statt eine Lösung zu verkaufen, die keine ist.

Überlebt die im Seminar entwickelte Vision die Rückkehr ins Büro?

Nur mit Ritualen und sichtbaren Entscheiden, und genau darum geht es im letzten Modul. Eine Vision, die aufgehängt und nie in einem konkreten Entscheid aufgegriffen wird, ist nach sechs Wochen vergessen. Jede Person nimmt die Etappen mit, zu denen sie sich verpflichtet.

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